9. August 2017

Lastenräder sind die Zukunft ...

... ja, aber es gibt sie auch schon ganz lange. Die Post ist mit der größten Lastenradflotte unterwegs, die wir in Deutschland haben. 

Längst auch mit elektrischer Unterstützung. Denn die Post weiß: Mit Lastenrädern kommt man überall hin und versperrt wenig Platz.

Wobei Postfahrräder wie dieses auf Gehwegen auch nicht die ideale Lösung sind. Wobei ich noch keine Beschwerden über Postfahrräder gehört habe. Wir nehmen sie praktisch nicht wahr.

Lastenräder helfen, wie man an der Post sieht, das Zustellproblem kleiner und leichter Waren in der Innenstadt und in den Wohngebieten zu lösen. Kleine Räder anstelle der Kleintransporter, die überall durchwollen und überall stehen, auf Gehwegen, in Kurven, auf Zebrastreifen ...


Allerdings braucht es für die Waren auch ein Zentrallager, das von einem Lastwagen angefahren werden kann. Und es ist für eine Stadt wie Stuttgart nicht so leicht, solche Lager zu finden, die ja irgendwie zentrumsnah sein müssten, die man aber gerade im Zentrum nicht haben will.

Dennoch probieren immer mehr Läden und Lieferanten Lastenradsysteme und Lastenradlogistik aus. Beispielsweise auch die Buchhandlung Osiander.






Lastenräder gibt es mittlerweile in in Dutzenden von Varianten für alle Lebenslagen. Und wer herausfinden will, welches Lastenfahrrad für seine Bedürfnisse letztlich passt und zudem noch für ihn fahrbar ist, der kann sich in Stuttgart an Plattsalat wenden, wo man verschiedene Lastenräder ausleihen kann.

Das ist das Naoko, ein Lastenrad mit extralangem Gepäckträger. Es ist belastbar und beladbar und lässt sich dennoch fahren wie ein ganz normales Fahrrad.

Kommentare:

  1. Lastenrad finde ich gut. Wo es sich machen lässt, ist da eine gute Sache.
    Lastenräder auf dem Gehweg finde ich absolut nicht gut. Das liegt vielleicht daran, dass mich ein Postzusteller (nicht deutsche Post) auf dem Gehweg fast angefahren hat. Er hat sich weder entschuldigt, noch sonst eine Einsicht gezeigt, dass der Gehweg für Fußgänger da ist. Ich beobachte das auch immer wieder, dass die Postzusteller nicht besonders langsam und vorsichtig fahren, sondern wirklich rasen.
    Lastenräder haben nichts auf dem Gehweg zu suchen, so wie alle anderen Räder auch.
    Gruß
    Karin

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  2. Karin, das bedeutet in der Konsequenz, der Postbote muss sein Fahrrad auf der Straße abstellen um dann über den Bürgersteig an deinen Briefkasten zukommen. Manchmal geht das vielleicht auch nicht, weil zwischen Straße und Bürgersteig eine Spritzschutzwand aus Beton steht (Heilbronnerstr.). Gründsätzlich gebe ich dir Recht, Fahrräder, egal welche (Ausnahme Kinder) gehören nicht auf den Bürgersteig. Beim Postboten würde ich aber eine Ausnahme machen.

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  3. Also jetzt muss ich auch mal:
    Oftmals werden Lastenräder ja als die-SUV’s unter den Fahrrädern bezeichnet. Das trifft sicher auch manchmal zu.
    Nachteile eines Lastenrads sind für mich und meine Wohnverhältnisse jedoch:
    Sie sind teuer, schwer und man muss den benötigten Platz haben. (Ich hätte wirklich gerne eines gekauft!) Ausserdem braucht man noch ein Rad, wenn man mal nichts transportieren will oder muss. Also noch mehr Platz.
    Ich habe mich daher für einen Lastenanhänger (ca. 10 kg) entschieden, den ich vom Rad abhängen, dann schnell zerlegen und anschließend platzsparend verstauen kann. Den Anhänger nehme ich dann in die Wohnung mit und stelle ihn in die Ecke (70x50x20 cm). Ja sowas gibt’s. Ich will hier jedoch keine Werbung machen.
    Ich habe also mein Fahrrad und wenn ich etwas transportieren muss, baue ich es innerhalb von 2 Minuten zum Transportfahrzeug um.
    Ich habe den Hänger jetzt seit mehr als 2 Jahren und möchte ihn nicht mehr missen. Das Auto wird seitdem in der Stadt nicht mehr bewegt!

    Gruß

    Ralph.

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